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Bankgesellschaft Berlin spekulativ 19.11.1999
Bankhaus Löbbecke & Co.
Frank Geilfuß, Analyst beim Bankhaus Löbbecke, rät zu einem spekulativen Kauf der Bankgesellschaft Berlin-Aktien (WKN 802322).
Aus den erfreulichen Neun-Monats-Zahlen des Konzerns gehe ein Turnaround in Richtung Gewinntrend hervor. Auch zeige das Zahlenmaterial einen Rückgang der Verwaltungskosten auf, was als durchweg positiv zu bewerten sei, denn andere Banken hätten eher einen Anstieg dieser Ausgaben verzeichnen müssen. Das Zinsergebnis habe sich durch das Herabsetzen der Risikovorsorge erhöht. Diese Tatsache selbst könne nach Geilfuß an und für sich vernachlässigt werden. Interessant sei nur, daß sich das die Bankgesellschaft Berlin AG überhaupt habe leisten können, denn schließlich sei der Konzern unter anderem auch ein großer Kreditgeber der in Schwierigkeiten geratenen Holzmann AG.
Frank Geilfuß kann zur Zeit nur etwas risikofreudigeren Investoren zum Kauf der Bankgesellschaft Berlin-Aktie raten. Für konservative Anleger bestehe einfach noch eine zu große Unsicherheit hinsichtlich der Nachhaltigkeit des eingeschlagenen Gewinntrends. Zwar sei auf der Basis der Quartalszahlen ein Kursgewinn von 10 bis 20 Prozent möglich, aber die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft bleibe nach wie vor eher unklar. Ausschlaggebend hierfür sei, ob das Land Berlin Anteile abgeben werde, und wenn, zu welchem Zeitpunkt die Abgabe erfolge.
Es werde ein EPS für das Jahr 1999 in Höhe von 1,00 Euro erwartet. 2000 betrage der Gewinn je Aktie 1,50 Euro.
Für Investoren, die leicht spekulativ veranlagt wären, stelle die Aktie der Bankgesellschaft Berlin eine attraktive Anlage dar.
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